Was fehlt
Was diese Auswertung nicht leistet, in Zahlen.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| ausgewertete Flächen | 610.512 |
| geprüfte Gemeinden | 11.233 |
| Gemeinden mit eigener Seite (unter 2 km) | 5.129 |
| Ortsmittelpunkt im Gebiet | 403 |
| unter 500 Meter | 2.071 |
| Kartierung | 3. Zyklus 2022–2027 |
Die fünf Grenzen
- Ein Szenario. Nur HQ100. Das häufige und das extreme Hochwasser stehen hier nicht.
- Der Ortsmittelpunkt ist nicht Ihre Adresse. Ein Haus dreihundert Meter weiter kann im Gebiet liegen, während der Ortskern trocken bleibt.
- Ab zwei Kilometern legen wir keine Seite an. Weiter entfernt ist die Angabe ohne Wert.
- Entfernungen sind auf wenige Meter genau. Wir messen zum nächsten Stützpunkt einer Fläche, nicht zur exakten Kante.
- Karte ≠ Rechtsakt. Das festgesetzte Überschwemmungsgebiet setzt das Land fest; wir zeigen die Gefahrenkarte.
- Die Länder melden unterschiedlich — und das ist messbar. Die Meeresschicht enthält nur Mecklenburg-Vorpommern (9.157 Flächen), Schleswig-Holstein (6.714) und Hamburg (234). Niedersachsen und Bremen fehlen darin vollständig, obwohl Niedersachsen die gesamte Nordseeküste trägt — es stellt zugleich 401.400 der 518.449 Flussflächen, also 77 %%. Beides erklärt sich gegenseitig: Küstenüberflutung wird dort den Flüssen zugeordnet. Zahlen zwischen Ländern sind deshalb nicht ohne Weiteres vergleichbar.
Quelle: Bundesanstalt für Gewässerkunde, Überflutungsflächen-DE, 3. Zyklus 2022–2027 der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (2007/60/EG), Szenario HQ100. 610.512 Flächen ausgewertet. Datenlizenz Deutschland – Namensnennung. Aufbereitung vom 2026-08-13.